Natürliche Durstlöscher: Wasser trinken leicht gemacht

Lavendel Minz Wasser

Mindestens zwei Liter Wasser am Tag zu trinken stellt für viele von uns eine Herausforderung dar. Weniger die zwei Liter, sondern vielmehr Wasser in seiner puren Form – das, was der Körper wirklich an Flüssigkeit braucht. Ohne künstliche Aromen und Zuckerzusätze.
Früher stillte ich meinen Durst gewöhnlich mit Apfelschorle, aromatisiertem “Wellness-Wasser” oder auch mal mit Ginger Ale. Schnell nimmt man so allerdings mit gerade einmal einem Liter auch 17 Würfelzucker oder knapp 50 Gramm Zucker zu sich – von anderen künstlichen Zusätzen mal abgesehen. Nachdem ich vor einiger Zeit alle stark zuckerhaltigen und künstlichen Nahrungsmittel aus meiner Ernährung verbannte, wirkte sich dies auch auf meine Trinkgewohnheiten aus.

Ich wurde trinkfaul.

Von den empfohlenen zwei Litern Wasser am Tag war ich einen guten Liter entfernt und spürte allmählich die Konsequenzen: schlapp, müde, kopfschmerzgeplagt. Das Trinken von purem Wasser bereitete mir auf Grund seiner Geschmacksneutralität und fehlenden Süße, die ich über all die Jahre gewohnt war, zunächst große Schwierigkeiten, so dass ich mich langsam umstellen und daran gewöhnen musste.

Wasserglas

Mineralwasser – alles andere, als langweilig.

Wasser ist (zumindest geschmacklich) nicht gleich Wasser. Leitungswasser schmeckt für mich längst nicht so frisch wie naturbelassenes Quellwasser (eigentlich logisch). Je nach Region schmeckt es sogar etwas metallisch oder leicht sauer. Ich ziehe Mineralwasser jedenfalls Leitungswasser vor. In Glasflaschen abgefüllt schmeckt es mir noch besser – irgendwie frischer, so dass ich automatisch mehr davon trinke, aber auch Kälte und Kohlensäure beeinflussen das Geschmacksempfinden. Pures Wasser schmeckt genau genommen also gar nicht so neutral, wie zunächst angenommen.

Wie lebendig und charakteristisch Wasser sein kann, zeigte mir die “Flaschenpost” der St. Leonhards Quellen aus dem Süden Deutschlands, die ich probieren durfte. Die 9 Wassersorten aus 6 artesischen Tiefenquellen (bedeutet, dass diese Quelle selbst empor stieg und nicht danach gebohrt wurde oder das Wasser an die Oberfläche gepumpt wird) durchfließen unterschiedliche Gesteinsschichten, so dass jedes Wasser einen anderen Gehalt an Mineralien und Spurenelementen trägt, die letztlich auch den Geschmack prägen. In Kombination mit einer flüssigen Jodsole entsteht so zum Beispiel auch das natürliche Jod-Wasser oder – besonders spannend – Wasser, das bei Vollmond abgefüllt wurde.

Den unterschiedlichen Geschmack von purem, stillen Wasser stellt man am besten im direkten Geschmacksvergleich (Sensorik-Test) fest. Das Lichtquellen-Wasser empfand ich, verglichen mit dem stillen Wasser der St. Leohnhards Quellen, als frischer, weicher, runder und angenehmer. Besonders gut bei allen Wassersorten: abgefüllt in Leichtglas-Flaschen behalten sie ihren naturbelassenen, natürlichen und reinen Zustand – also ohne den Einfluss von Plastik oder Reinigungsmittelrückständen. Eine hohe Qualität schmeckt man somit auch bei Wasser.

 

Natürliche Durstlöscher selber machen: pimp your water!

Trotzdem fällt es uns besonders schwer ausreichend Wasser zu trinken – früher oder später sehnen wir uns nach etwas Frische und intensiverem Geschmack im Glas. Besonders im Sommer greifen wir stattdessen öfter mal zu einem süßen Eistee oder zu Softdrinks. Dabei eignen sich zahlreiche Kräuter-, Obst und Gemüsesorten, um das vermeintlich langweilige Wasser geschmacklich aufzuwerten und somit für noch mehr Trinkmotivation und einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt zu sorgen.

Eurer Experimentierfreudigkeit sind hierbei keine Grenzen gesetzt. Tastet euch vor. Nach dem Klassiker mit Zitronenscheiben im Wasser über Gurken bis hin zu beidem mit Minze und Erdbeeren verrate ich euch noch drei meiner liebsten Geschmackskombinationen für natürliche Durstlöscher. Je wärmer das Wasser, desto besser geben die Zutaten übrigens ihren Geschmack an das Wasser ab. Ich lasse es außerdem mindestens eine Stunde an einem warmen Ort ziehen.

Ein weiterer positiver Nebeneffekt: hat man genug getrunken, bleibt noch ein kleiner, gesunder Snack in der Flasche übrig. 🙂

Natürlicher Durstlöscher
Frische Kräuter sorgen für geschmackliche Abwechslung im Glas

 

Pfirsich-Basilikum-Wasser

Eine fruchtig-frischer Durstlöscher: dazu einen aufgeschnittenen Plattpfirsich und 5 große Basilikumblätter mit 500ml Wasser aufgießen.

pfirsich basilikum wasser

pfirsich basilikum wasser

pfirsich basilikum wasser

pfirsich basilikum wasser

pfirsich basilikum wasser

pfirsich basilikum wasser

 

 

Lavendel-Minz-Wasser

Achtet darauf, dass ihr unbehandelten Lavendel verwendet und frische Minze. Seid sparsam mit den Lavendelblüten, sonst schmeckt es schnell “seifig”. Auf einen Liter Wasser gebe ich eine Handvoll Minzblätter und zwei Stängel Lavendelblüten.

Lavendel Minz Wasser

Lavendel Minz Wasser

Lavendel Minz Wasser

Lavendel Minz Wasser

 

Salbei-Heidelbeer-Wasser

Heidelbeeren geben auf Grund ihrer vergleichsweise festen Schale kaum Geschmack an das Wasser ab – drückt sie deshalb am besten etwas an oder stecht sie mit einem Zahnstocher ein. Gebt zunächst nur ein paar Salbeiblätter ins Wasser, da der Geschmack schnell zu intensiv werden kann.

Salbei Heidelbeer Wasser

Salbei Heidelbeer Wasser

Salbei Heidelbeer Wasser

 

 

 

Sponsored Post: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit den St. Leonhards Quellen.

7 Kommentare
  1. Hey, super Blog! Zum Thema Pimp Dein Mineralwasser…wir machen fast täglich Zitrone-Ingwer-Mineralwasser. Sowas von gut und lecker und gesund ists auch noch! Deine Idee mit dem Salbei im Wasser werde ich morgen ausprobieren! 🙂 Vielen Dank!

  2. Hi, also zuerstmal die Bilder vom Lavendel-Minz-Wasser sind absolut genial! Alle anderen natürlich auch, aber das Bild ist echt WOW! Ich “pimpe” mein Wasser mein Wasser am liebsten mit frischer Zitrone oder Limette. Aber das Salbei-Heidelbeer-Wasser klingt auch richtig gut – werde ich mal ausprobieren!
    Viele Grüße
    Sina von http://veganheaven.de/

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