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Sächsische Kartoffelpuffer mit Aprikosen-Pfifferling-Soße #sogehtsächsisch

Kartoffelpuffer mit Aprikosen und Pfifferlingen

Ist es nicht verrückt, dass wir uns immer ein Stückchen Heimat auf den Teller holen können – ganz egal wo wir gerade sind? Auch am anderen Ende der Welt werfen uns bestimmte Gerüche, die wir beim Vorbeigehen an einem Straßencafé aufsaugen, gedanklich zurück in unsere Heimatküche – vielleicht wecken sie sogar Kindheitserinnerungen.
So ging es mir vor einigen Monaten als ich im tiefsten Manhattan den Duft von gebackenen „hash browns“ (Kartoffelpuffern) einatmete. Frische, handgeriebene Kartoffeln, als Puffer geformt, in etwas Öl ausgebacken – klassisch serviert mit Apfelmus. Eins von vielen, einfachen Rezepten typischer Regionalküchen, die im Handumdrehen selbst zubereitet werden können, aber leider immer mehr in Vergessenheit geraten und sich stattdessen in Form von Convenience Food in den Supermarktregalen tummeln: als „Kartoffeltrockenpulver“ oder „Reibekuchenfertigteig sächsische Art“. In Fertigprodukten findet man höchstens eine ganze Menge an Zusätzen – aber ganz sicher nicht die sächsische Art.

So geht sächsisch

Der (originalen) sächsischen Art widmet sich derzeit die Food Blogger-Parade im Rahmen der Kampagne „so geht sächsisch“ der Sächsischen Staatskanzlei, die damit nicht nur in kulinarischer Hinsicht auf die Vielfalt des Freistaates Sachsen aufmerksam macht. Klar, dass ich diese als Leipzigerin auch unterstütze, denn Sachsen bedeutet für mich Heimat. Hier bin ich geboren, aufgewachsen und auch wenn ich einige Zeit in Irland lebte (und dort meinen sächsischen Dialekt „verlor“, worüber ich allerdings nicht allzu traurig bin 😉 ), so wurde mir erst auf der grünen Insel bewusst, wie sehr ich meine Heimat vermisse und schätze. Sachsen mit all seiner Schönheit – mit den gefluteten Tagebauseen des Leipziger Neuseenlandes, die türkisblau erstrahlen und (zumindest optisch) locker mit der Südsee konkurrieren können, mit der sächsischen Schweiz und ihren weiten Wäldern und Felsformationen, mit hippen Großstädten und ihrer bunten Mischung aus Ostalgie und Moderne – die übrigens auch wunderbar in diesem Video „Travel where you live“ von Sebastian Linda eingefangen wurde:


Lust auf Sachsen und seine schönen Seiten bekommen? Dann verratet mir bis zum 29.08.2016, 20 Uhr in den Kommentaren, warum ihr gern euren nächsten Urlaub hier in Sachsen verbringen möchtet und gewinnt mit etwas Glück eins von drei Exemplaren „111 Orte in Sachsen, die man gesehen haben muss“ von Oliver Schröter. Die Gewinner werden im Anschluss per E-Mail benachrichtigt.

Aber auch wenn der Geldbeutel etwas schmal oder das Urlaubstagekonto bereits leer ist: holt euch ein Stück der typisch regionalen Küche auf den Teller – mit sächsischen Kartoffelpuffern, die ich zur Abwechslung mal nicht in der klassischen Version mit Apfelmus sondern – ganz der saisonalen Vielfalt angepasst – mit Pfifferlingen und Aprikosen serviere (die in der Kombination meist nur als Füllung in Wildgerichten zu finden ist). Pfifferlinge verströmen im Wald einen Aprikosen-ähnlichen Duft und geben der Soße eine fruchtig-pfeffrige Note. Klassisches neu interpretiert: #sogehtsächsisch

Für 3 – 4 Kartoffelpuffer

500 g festkochende, rohe Kartoffeln
ca. 40 g Mehl
etwas Salz und Pfeffer
eine Prise Muskat
Sonnenblumenöl zum Anbraten

Für die Aprikosen-Pfifferling Soße
200 g frische Pfifferlinge
4 – 5 reife Aprikosen
1 kleine Frühlingszwiebel
etwa 3 EL Walnussöl
optional: 1 EL Ahornsirup

Die Kartoffeln schälen, kurz unter fließendem Wasser abspülen und gut trocken tupfen. Anschließend mit einer Reibe zu einer feinen Masse reiben. Austretendes Wasser abgießen (die Masse sollte möglichst trocken sein, sonst zerfällt sie beim Braten). Die Masse mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskat würzen. Mehl dazugeben, mit der Masse verkneten und Kartoffelpuffer formen.
Das Sonnenblumenöl in einer Pfanne erhitzen und die Puffer von jeder Seite etwa 3 bis 5 Minuten goldbraun und knusprig ausbacken.

Für die Aprikosen-Pfifferling Sauce zunächst die Pfifferlinge putzen, größere Pilze zerteilen. Den Kern der reifen Aprikosen entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Stücke schneiden. Die Frühlingszwiebel in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne das Walnussöl erhitzen und die Pfifferlinge, Aprikosen und Zwiebelringe kurz anbraten. Je nach Süße der Aprikosen ggf. noch mit einem Esslöffel Ahornsirup abschmecken. Mit den Kartoffelpuffern servieren.

 

Kartoffelpuffer mit Aprikosen und Pfifferlingen

Kartoffelpuffer mit Aprikosen und Pfifferlingen

 

 

Sponsored Post: Dieser Beitrag entstand in Kooperation mit der Staatskanzlei Sachsen im Rahmen der Kampagne „So geht sächsisch“.

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6 Kommentare

  • antworten
    Nicole
    23. August 2016 um 09:15

    Haaaach, Kartoffelpuffer! Bei uns kam immer noch etwas gehackte Zwiebel hinein, obwohl sie mit Zucker und Apfelmus gegessen wurden. Mein nächster Urlaub führt mich tatsächlich nach Sachsen: weil dort Verwandte und Freunde leben, die ich gern wieder einmal besuchen möchte. Weil es dort dieses tolle Bio-Hotel gibt, in das ich schon immer mal wollte. Weil ich mich auf lange Wanderungen in der Sächsischen Schweiz freue, vielleicht eine Fahrt mit dem Elbe-Dampfer machen werde und auf jeden Fall in eines der zahllosen Dresdener Museen möchte. Auf jeden Fall gibt es bestimmt noch ganz viel Orte in Sachsen, die ich noch nicht kenne, aber vielleicht habe ich ja Glück und gewinne eins der Bücher 🙂

    Liebe Grüße
    von Nicole

  • antworten
    Vanessa von ÖkoLife
    23. August 2016 um 14:56

    Ich wohn mittlerweile in Leipzig, ich brauch keinen Urlaub in Sachsen, wobei ich erst am Wochenende in der sächsischen Schweiz wandern war.
    Die Sauce klingt ehrlich gesagt super gruselig für mich, ich kann mir Aprikosen gar nicht mit Pfifferlingen vorstellen. :/

  • antworten
    Bettina
    26. August 2016 um 11:13

    Hmmm, ich liebe Kartoffelpuffer! Am liebsten mit Kräuterquark.
    Vor zwei Jahren haben wir einen schönen Urlaub im Elbsandsteingebirge genossen. Traumhafte Gegend! Also könnten wir da irgendwann mal wieder Urlaub machen; vielleicht mit einer anregenden Urlaubslektüre im Gepäck! Vielleicht hab ich ja Glück 🙂

  • antworten
    Manuela S.
    27. August 2016 um 17:22

    Ohh ja Kartoffelpuffer 😉 Yummy! Ich verbringe öfters den Urlaub in der Heimat 🙂 Und mein Mann und ich lieben Leipzig sehr, dank Familie kann man immer mal wieder einen Abstecher hin machen 🙂 Diesen Sommer waren wir für ein paar Tage im Zittauer Gebirge und da ist es auch immer sehr schön 🙂

    LG von der Ostsee Manuela S.

  • antworten
    Jan
    28. August 2016 um 21:33

    Hallo Aileen, das Rezept habe ich gestern ausprobiert und die Kombination von Aprikosen und Pfifferlingen schmeckte meiner Familie und mir hervorragend! Ist mal etwas anderes als „langweiliges“ Apfelmus. Vielen Dank für die tolle Inspiration, allein wären wir darauf nicht gekommen! 🙂 Ich komme gebürtig aus dem Erzgebirge und bin berufsbedingt in den Süden Deutschlands gezogen. In drei Wochen fahren wir mit den Motorrädern in die Sächsische Schweiz, vielleicht stehen in deinem Büchlein noch ein paar Geheimtipps ..? 😉

  • antworten
    Bettina
    30. September 2016 um 13:36

    Liebe Aileen,
    das Sachsen-Buch ist heute bei mir eingetroffen. Ich freue mich sehr gewonnen zu haben 🙂 Vielen Dank an dich und weiterhin viel Spaß mit deinen schönen Blog!
    Liebe Grüße Bettina!

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