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Vegane Dim Sum

vegane dim sum

Dim Sum – „kleine Leckerbissen, die das Herz berühren“, vegan und lecker befüllt. Diese gefüllten Teigtaschen habe ich am Silvesterabend gezaubert – nicht nur ein tolles Abendessen, sondern auch ein perfektes Partyfood. Die Kokosnussmilch macht den Teig zudem schön weich und sorgt für einen unwiderstehlichen Geruch beim Dämpfen. Mit den Füllungen und den Saucen kann man sich wahrlich austoben! Ich hab dazu einfach das restliche Gemüse verarbeitet und daraus eine Pilz- und eine Auberginen-Tomaten-Füllung gezaubert. Dazu passt eine cremige Sesamsauce oder eine salzig-scharfe Sojasauce. Super lecker!

Für den Teig:
500ml Kokosnussmilch
500g Mehl (und etwas zum Bestäuben)
1 Pk Backpulver
1 Prise Salz

Für die Pilzfüllung:
2 Knoblauchzehen
1 daumengroßes Stück Ingwer
etwa 4-5 Stängel frischer Koriander
500g Champignons
2 EL Reisessig
2 EL Chilisauce
2 EL Sojasauce (vegan)
1 EL Agavendicksaft zum Süßen

Für die Auberginen-Tomaten-Füllung:
1 Aubergine
etwa 8 getrocknete Tomaten (in Öl)
etwa 1 EL gehackten Oregano
1 EL Zitronensaft
Salz & Pfeffer

Außerdem:
Olivenöl
3 Frühlingszwiebeln
1/2 rote Chilischote
etwas Sesamöl
2 EL Sesam
12 stärkere Papierförmchen oder 24 Muffinförmchen

Für die Sesamsauce:
75ml Gemüsebrühe
2 EL Tahini oder gestoßene Sesamsamen
1 EL Erdnussbutter
1 EL Agavendicksaft
1 EL geriebenen Ingwer
2 EL Sojasauce (vegan)
1 EL Reisessig

Für die Sojasauce:
3 EL Sojasauce (vegan)
1 EL Sesamöl
1/2 oder 1 ganze fein gehackte Chilischote
3 EL Reisessig
1-2 EL Agavendicksaft

Für die Pilzfüllung zuerst Champignons waschen, trocken tupfen und klein schneiden. Knoblauch und Ingwer fein würfeln oder reiben. Koriander hacken und die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und Knoblauch, Ingwer und Koriander etwa 3 Minuten anbraten, anschließend die Champignons dazugeben und weitere 5 Minuten braten. Dann die Hälfte der Frühlingszwiebeln, den Essig, die Chilisauce, Sojasauce und Agavendicksaft hinzufügen und weitere 5 Minuten einkochen lassen, bis die Pilze eine goldbraune Farbe annehmen. Pfanne vom Herd nehmen und Pilzmischung in eine Schüssel füllen. Chilischote in feine Ringe schneiden und nach Belieben zu den Pilzen geben. Mit einem EL Sesamöl vermischen.

Für die zweite Füllung die Aubergine in kleine Würfel schneiden und mit den kleingeschnittenen getrockneten Tomaten in der Pfanne mit wenig Öl scharf anbraten, bis die Aubergine hellbraun und weich ist. Zitronensaft dazugeben, mit Oregano, Salz und Pfeffer würzen. Abkühlen lassen.

Für den Teig die Kokosnussmilch gut schütteln, umrühren und in eine große Schüssel füllen. Mit Mehl, Backpulver und einer Prise Salz zu einem glatten Teig verrühren. Ist er noch zu klebrig, etwas Mehl dazu geben. Anschließend eine Arbeitsfläche bemehlen und den Teig zu einer dicken, langen Rolle formen. 12 gleichgroße Teile abtrennen, zu Kugeln formen und kreisförmig flach drücken. Sie sollten etwa einen halben Zentimeter dick sein, damit sie später beim Dämpfen nicht reißen. Etwa 1-2 EL der Pilzmischung auf die Mitte der Teigkreise setzen, dabei sollten 2cm zum Rand frei bleiben. Den Teig von außen nach innen zusammenschlagen und vorsichtig fest drücken. Mit der „Naht“ nach unten in starke oder doppelte Papierförmchen legen. Für die Auberginen-Tomaten-Füllung wiederholen.

Die Teigtaschen zum Dämpfen entweder circa 15 Minuten in einen Dampfgarer oder Dampfkörbe legen. Alternativ einen großen Topf mit etwas Wasser zum Kochen bringen, ein großes Sieb auf den Topf setzen und etwa die Hälfte der Teigtaschen in das Sieb legen und unter Wasserdampf garen. Mit einem Küchentuch abdecken. Für die restlichen Dim Sums wiederholen.

Inzwischen die Sesamsamen in einem Topf ohne Öl anrösten bis sie goldbraun sind und die Saucen zubereiten. Dazu alle Zutaten verrühren und abschmecken.

Die gedämpften, heißen Teigtaschen mit dem gerösteten Sesam, den Frühlingszwiebel- und Chiliringen bestreuen und mit den Saucen servieren.

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9 Kommentare

  • antworten
    Krisi
    2. Januar 2015 um 22:01

    Hui, das sieht ja super. Tolles Rezept!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

  • antworten
    Carla
    3. Januar 2015 um 10:59

    Danke für das tolle Rezept! 🙂 Ich habe mal in einem sehr original-chinesischen Restaurant solche Täschchen gegessen und war beeindruckt wie anders sie schmecken. Trotzdem hatte ich keine Ahnung wie so ein Geschmack zustande kommt. Die Kokosmilch könnte dazu aber sicherlich beitragen, das muss ich bei Gelegenheit testen. (Falls das Dämpfen klappt. Ich habe noch nie etwas gedämpft und natürlich auch keinen Dampfgarer…)
    Liebe Grüße,
    Carla

    • antworten
      minzgruen
      3. Januar 2015 um 12:16

      Hi Carla, ich habe vor Ewigkeiten mal Knödel über Wasserbad gedämpft, da kann theoretisch nichts schief gehen. Da ich mein Gemüse nicht mehr totkochen wollte, hab ich mir dann den Dampfgarer zugelegt. Ein sehr praktisches Gerät. 😉 Beste Grüße und viel Erfolg beim Nachkochen.

  • antworten
    Ela
    3. Januar 2015 um 13:16

    Hab ich noch nie selbst gemacht, danke für das Rezept! Sehen toll aus.
    LG, Ela

  • antworten
    Liv
    7. Januar 2015 um 18:12

    Den Teig mit Kokosnussmilch zu machen finde ich eine geniale Idee! Wird gleich mal abgespeichert und hoffentlich ganz bald nachgemacht 🙂
    Liebe Grüße!

  • antworten
    Sarah
    10. Januar 2015 um 08:25

    Schmacht! Ich freu mich so auf meine eigene Küche. Die werden dann als erste im Knödeltopf landen, so viel ist sicher 🙂

  • antworten
    Svenja
    13. Januar 2015 um 19:59

    nachgemacht mit Topf und Sieb und es hat super funktioniert!!! Hab die Dim Sum in Silikonmuffinförmchen in das Sieb gegeben.
    Sehr sehr sehr lecker, vielen Dank für das tolle Rezept!

    • antworten
      minzgruen
      14. Januar 2015 um 17:09

      Stark!! Freut mich, dass es geklappt und vorallem wunderbar geschmeckt hat. 🙂 Liebe Grüße, Aileen

  • antworten
    Sarah
    20. August 2015 um 14:06

    Ein sehr leckeres Gericht! Mir gefällt dieses Rezept sehr gut. Den Teig hatte ich nicht dünn genug „ausgerollt“, sodass die Dim Sum leider zu massig wurden. Aber jetzt weiß ich ja, wie’s geht. 😉

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