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Vegane Moussaka mit Béchamelsauce

vegane Moussaka mit Béchamelsauce

Moussaka – die Lasagne des Balkans, sozusagen. Das geschichtete Auflaufgericht wird je nach Region unterschiedlich zubereitet und kann daher je nach Saison und Gemüseregal beliebig variiert werden. Solche Gerichte sind mir ja die liebsten! 🙂
Egal für welche Zutaten du dich entscheidest – zum Schluss kommt immer eine dicke Schicht Béchamelsauce darüber. Und da – wie des Öfteren bei mir – die Butter aus war, gab es eben eine vegane, fettreduzierte Form der Béchamelsauce. So einfach und super gut! Moussaka ohne Muh also. Und wer nicht genug davon bekommt, nimmt den Rest am nächsten Tag einfach mit ins Büro, schmeckt auch aufgewärmt mindestens noch mal so gut!

Für eine große Auflaufform (4 Personen):
1 große Süßkartoffel
2 Auberginen
2 Möhren
1 große Zwiebel
250g Tellerlinsen (am besten einige Stunden vorher eingeweicht)
1 Dose passierte Tomaten (400ml)
2 Knoblauchzehen
2 EL Tomatenmark
1 TL Zimt
1 EL gehackter Oregano
1 TL gehackter Thymian
1 EL gehacktes Basilikum
Salz und Pfeffer

Für die vegane Béchamelsauce:
2 EL natives Olivenöl
4 EL Mehl (z.B. Kichererbsenmehl)
500ml Hafermilch
1-2 EL Dijonsenf
1 Prise Muskat
Salz und Pfeffer

Zuerst den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Die Auberginen waschen, in etwa 0,5cm dicke Scheiben schneiden und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Mit etwas Öl beträufeln, salzen und im Ofen (am Besten mit Oberhitze/Grillfunktion) 10-12 Minuten backen, bis sie weich und etwas geröstet sind. Inzwischen die Möhren und die Süßkartoffel schälen und in etwa gleichdicke Scheiben schneiden. Anschließend mit den gerösteten Auberginen beiseite stellen.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in einem Topf mit etwas Olivenöl, Zimt, Oregano und Thymian dünsten. Linsen, Tomatenmark und passierte Tomaten dazugeben und mit 600ml Wasser aufgießen. Die Sauce bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sie etwas eindickt und die Linsen weich sind (dauert etwa 30-40 Minuten).

Für die Béchamelsauce wird jetzt eine Mehlschwitze hergestellt. Dafür zuerst 2 EL Olivenöl in einem kleinen Topf erhitzen und langsam, unter Rühren, das Mehl dazugeben. Sobald die Mehlschwitze dunkler und zäh wird den Senf und die Milch dazugeben und unter ständigem Rühren erhitzen, bis die Sauce eindickt. Zum Schluss mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

In einer großen Auflaufform (etwa 30x30cm) wird nun etwa ein Drittel der Auberginen-, Süßkartoffel- und Möhrenscheiben verteilt und etwas von der Linsen-Tomaten-Sauce darüber gegeben. Dann kommt die nächste Schicht und wieder Sauce. Zum Schluss können noch ein paar zerkleinerte Basilikumblätter darüber gestreut werden, ehe alles mit der Béchamelsauce übergossen wird.

Das Moussaka wird nun bei 180°C (Umluft) auf mittlerer Schiene für etwa 30-35 Minuten gebacken, bis die Süßkartoffel- und Möhrenscheiben weich sind und die Béchamelsauce leicht gebräunt ist. Nach der Backzeit etwas abkühlen lassen und warm servieren.

 

 

Rezept adaptiert aus „Die grüne Küche auf Reisen“

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4 Kommentare

  • antworten
    Carla
    9. April 2015 um 21:54

    Ooooh, Moussaka liebe ich! 🙂 Viel zu lang nicht mehr gegessen. Noch nie in vegetarisch um genau zu sein, ist höchste Zeit… Lieben Dank für das schöne Rezept!
    Liebe Grüße,
    Carla

  • antworten
    Ela
    10. April 2015 um 13:58

    Spannend, wie du die vegane Bechamel machst. Hab mir da schon ein paar Rezepte angeguckt und mich hatte noch nichts so WIRKLICH überzeugt bisher, ich werd deinem Rezept aber gern auch noch eine Chance geben 🙂 Moussaka ist jedenfalls ein Lieblingsgericht!
    Liebe Grüße,
    Ela

  • antworten
    Elke
    28. Juni 2015 um 20:17

    Wir haben die Moussaka heute gekocht und waren sehr begeistert vom Ergebnis. Das gibt es hier jetzt öfters. 🙂 Das Gemüse passt sehr gut zusammen, war nach 35 Minuten perfekt gegart und der Senf an der Béchamel verleiht dem Gericht eine ganz besondere Note. Ein sehr leckeres veganes Rezept, bei dem man nicht vermisst.

  • antworten
    Sarah
    3. September 2015 um 14:49

    Das ist ein sehr gelungenes Rezept und das Gericht hat mir sehr gut geschmeckt!

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