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Kumpir – Pimp your Ofen(süß)kartoffel

Kumpir Ofensüßkartoffel

*Sponsored Post: Dieses Rezept entstand in Zusammenarbeit mit Arla Buko®

Es ist Anfang Februar und auch wenn ich das Gefühl habe, dass das neue Jahr regelrecht rast, kann ich es kaum erwarten endlich wieder die fetten Pullis mit einem breiten Grinsen in die hinterste Ecke des Kleiderschranks zu pfeffern. Dann, wenn’s vorbei ist mit Matschwetter, grauen Wolken, eisigen Temperaturen und spiegelglatten Straßen. Ich liebe Jahreszeiten, keine Frage! Jede hat seine Vorzüge und ohne wäre es auch langweilig. Trotzdem sehne ich mich gerade nach etwas Sonne, nach lauwarmen Sommernächten und vermisse den Geruch von Grillanzünder und Lagerfeuer. Ja, ich fühle mich untersommert.

Obwohl ich mich nicht als Grillfreundin (Grill more, Girls!) bezeichnen würde, fehlen diese ewig langen, gemütlichen Grillabende mit Freunden besonders jetzt in den nass-kalten Wintermonaten. Geht das nur mir so? Ich vermisse dieses ganze Drumherum, das gemeinsame Vorbereiten, das gemeinsame Essen, das ganze Entschleunigende dabei, noch dazu an der frischen aber warmen Luft. Das entspannte Warten und gespannte Auswickeln von Folienkartoffeln (oh, ich liebe sie!), die neben all den anderen leckeren Dingen auf dem Grillrost oder am Rande des Lagerfeuers knisternd vor sich hin garen. Es sind die kleinen Dinge im Leben – und manchmal sind es eben Folienkartoffeln. 🙂

Grillen im Winter ist zwar möglich, macht im Sommer aber definitiv mehr Laune! Aber das Gute an Folienkartoffeln ist ja, dass man sie auch im Ofen zubereiten kann. Das Flair ist vielleicht nicht vergleichbar, der Geschmack hingegen schon und tröstet ein wenig über die noch verbleibenden Monate bis zur Grillsaison hinweg…

Kumpir – Pimp your Ofen(süß)kartoffel!

Süßkartoffeln gibt es mittlerweile als Lagerware das gesamte Jahr über und ich mag sie besonders wegen ihrem süßlich-leichtem Geschmack. Da sie meist auch etwas größer als normale Kartoffeln sind, eignen sie sich als Folien- bzw. Ofenkartoffeln besonders gut, auch wenn sie deshalb etwas länger im Ofen backen müssen.
Klassischerweise werden Ofenkartoffeln meist nur mit Kräuterquark serviert, neuerdings stolpert man aber auch über den Begriff Kumpir und vermutet dahinter wohl etwas sehr Abgefahrenes. Tatsächlich ist es nichts anderes als das türkische Wort für Ofenkartoffel (klingt so gesehen tatsächlich cooler), die in der türkischen Küche nicht nur mit Käse oder Butter serviert, sondern zum Beispiel auch mit sauren Gurken, Oliven oder Couscous gefüllt wird und das nicht zu knapp. Mjam!

Pimpen wir also unsere gefüllten Ofen(süß)kartoffeln mal mit einem Hauch aus der orientalischen Küche – nämlich mit in Orangensaft gekochtem Couscous für eine besondere fruchtige Note – und kombinieren ihn mit knackigem Rotkohl (der jetzt im Winter noch Saison hat und auch optisch als Kraut-Topping viel her macht) und würzig-scharfer Kresse. Das Nonplusultra und passend zum Grillen ist aber der Arla Buko® Barbecue Frischkäse unter dem Couscous! Ich mag ihn besonders, weil er sehr cremig und aromatisch ist – schmeckt herrlich nach getrockneten Tomaten und gegrillter Paprika und passt hervorragend zu diesem Gericht oder auch zu anderem Gemüse als Dip. Ist ja nicht umsonst die Sorte des Jahres und landet regelmäßig in meinem Kühlschrank. 🙂 Richtig gut übrigens: Arla Buko® verwendet zu 100% natürliche Zutaten und verzichtet auf diese gruseligen Bestandteile wie Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und Verdickungsmittel.

Klingt zunächst aufwändig, ist es aber nicht, denn während die Kartoffeln im Ofen garen, lässt sich alles andere im Handumdrehen mit wenigen Zutaten zubereiten – und schon wird’s bis zum Sommer wieder ein wenig erträglicher. 🙂

 

Kumpir Ofensüßkartoffel

 

Rezept für 2 große Ofensüßkartoffeln mit Frischkäse, Orangen-Couscous und Rotkrautfüllung

2 Süßkartoffeln
1 Becher Arla Buko® Barbecue Frischkäse
300g Rotkohl
Saft einer halben Zitrone
2 EL Olivenöl
30g getrocknete Cranberries
1 EL Rohrohrzucker (optional)
Salz & Pfeffer
100g Couscous
200ml Orangensaft

optional: Kresse

Die beiden Süßkartoffeln mehrmals mit einer Gabel einstechen, mit etwas Öl einreiben und in Alufolie wickeln. Im Ofen bei 200°C 45 – 60 min (je nach Kartoffelgröße) backen, bis sie weich sind.
Währenddessen die Füllung zubereiten. Dazu den Rotkohl in feine Streifen reiben und in einer Schüssel mit dem Zitronensaft, etwas Olivenöl, getrockneten und klein gehackten Cranberries, optional noch etwas Rohrohrzucker und einer kräftigen Prise Salz und Pfeffer gut vermischen und ziehen lassen, bis der Kohl weich ist.

Orangensaft in einen Topf geben und erhitzen (nicht kochen!). Anschließend von der Herdplatte nehmen, Couscous zum Saft geben, gut verrühren und abgedeckt zehn Minuten quellen lassen.

Die Süßkartoffeln vorsichtig mit einer Gabel anstechen, wenn sie weich sind aus dem Ofen nehmen, die Folie etwas einreißen und die heißen Kartoffeln längs einige Zentimeter tief aufschneiden (nicht durchschneiden!). Leicht auseinander ziehen und etwa 2/3 mit einem Löffel aushöhlen. Mit Arla Buko® Barbecue Frischkäse verrühren und zurück in die Kartoffel füllen. Anschließend den Couscous darauf geben und das Rotkraut darüber verteilen. Mit frischer Kresse toppen und noch warm genießen.

Kumpir Ofensüßkartoffel

 

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4 Kommentare

  • antworten
    Julia
    7. Februar 2017 um 17:50

    Mensch sieht das klasse aus! Schon alleine, wenn das Essen so schön bunt ist, geht mir das Herz auf!
    Eventuell sollte ich auch endlich anfangen, mehr mit Spüßkartoffeln zu arbeiten. Danke für deine Inspiration 🙂

    Liebe Grüße,
    Julia von http://www.juliary.de

  • antworten
    Sandy
    10. Februar 2017 um 19:38

    ja, das sieht wirklich sehr interessant aus!
    Auf sowas muss man erstmal kommen 🙂

    LG Sandy

  • antworten
    Maria
    11. Februar 2017 um 15:41

    OMG *.* Die sehen so super lecker aus, die werde ich unbedingt mal selber probieren müssen ^^

  • antworten
    Steffi
    18. Februar 2017 um 09:08

    Boah echt klasse, sonst kenne ich Süßkartoffeln hauptsächlich von Süßkartoffelpommes. Aber in der Variante sieht es ja wirklich richtig lecker aus! 🙂

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