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Avocado-Schoko-Pudding mit Kokossahne

Avocado-Schoko-Pudding mit Kokossahne

Habt Ihr Euch vorgenommen, mehr Obst und Gemüse in Euren Speiseplan zu integrieren? Das geht ganz leicht: mit Avocado-Schokoladen-Pudding zum Beispiel. 😉 Na gut, täglich sollte er dort nicht landen (da war doch was mit den sportlichen Vorsätzen..), aber eine gute und gesunde Alternative für üblichen Schokopudding (und gegen den aus der Tüte sowieso.. örgs!) ist er allemal – egal wann! Im Übrigen ist man sich nicht so ganz einig, ob Avocados nun zum Obst oder doch zum Gemüse gehören, denn botanisch gesehen zählen sie zum Beerenobst, geschmacklich eher zum Gemüse (deshalb findet man sie im Supermarkt meist direkt „dazwischen“).
Wie man auf die Idee kommt, Avocado mit Kakao zu kombinieren? Aus einer Not heraus. Denn vor etwa zwei Jahren verbannte ich sämtlichen Industriezucker aus meiner Küche und sehnte mich im frostigen Winter nach einer heißen, kräftigen Trinkschokolade… so dickflüssig, dass man sie fast löffeln kann. Normalerweise griff ich in diesem Zustand einfach zur Dose mit der Instant-Hot-Chocolate und rührte irgendetwas zusammen, was ich kaum aussprechen konnte und zur Hälfte aus Zucker bestand (heute wird mir nur vom Gedanken daran übel!). Aber das muss auch anders gehen, dachte ich mir. Und das geht es auch! Beim Anrühren von Kakaopulver und heißer Milch fiel mir nämlich eine reife Avocado in die Hände, die ich sonst eher zu Guacamole verarbeitete. Ihr hoher (aber guter) Fettgehalt und die buttrige Konsistenz verleihen Mixgetränken aber auch eine hervorragende Sämigkeit, die aus einer schnöden Kakaomilch eine ultimative, dickflüssige Trinkschokolade zaubert. Für die Süße sorgt wahlweise eine Prise gemahlene Vanille oder etwas Zimt, wer es noch süßer und sämiger mag, gibt noch ein paar getrocknete Datteln oder eine Banane dazu. Mixen. Fertig. Das ganze funktioniert natürlich auch als Puddingvariante – mit weniger Milch und etwas mehr Kakao. Für den gewissen Geschmackskick sorgt hier aber noch etwas Erdnussbutter und oben drauf gibt’s Kokossahne. Wenn schon sündigen, dann richtig. 🙂

 

Avocados

 

Für 2 Portionen

2 kleine, reife Avocados
30g ungesüßtes Kakaopulver (schwach entölt, z.B. von Naturata)
1 Dose gut gekühlte Kokosmilch (400ml)
zum Süßen: etwa 8 getrocknete Datteln oder 1 Banane
optional: 1 EL Erdnussmus

Für die Kokosssahne
100g Kokosfett (aus der Kokosmilch)
eine Prise gemahlene Vanille

zum Toppen: 1 Handvoll Erdnüsse

 

Für die Kokossahne benötigt Ihr das Kokosfett der Kokosmilch. Stellt dazu zunächst eine Dose Kokosmilch für etwa 4-5 Stunden in den Kühlschrank. Öffnet dann vorsichtig den Deckel ohne die Dose zu schütteln und hebt mit einem Löffel die am oberen Rand schwimmende, feste Kokosschicht ab (ca. 100g). An der Konsistenz der Kokosschicht erkennt Ihr übrigens auch die Qualität der Kokosmilch.

Kokosfett
Gebt das Kokosfett mit einer Prise gemahlener Vanille (und falls Ihr es etwas süßer mögt, gebt noch 1 EL Ahornsirup dazu) in eine Schüssel und schlagt sie 1-2 Minuten mit dem Handrührgerät steif.

Im Anschluss die Avocados schälen und den Kern entfernen. Das Fruchtfleisch grob zerteilen und gemeinsam mit dem Kakaopulver, den Datteln, Erdnussbutter und etwa 80ml der restlichen Kokosmilch in einen leistungsstarken Mixer geben und cremig rühren.

 

Teilt nun den Avocado-Schoko-Pudding auf zwei Gläser auf, gebt die Kokossahne mit einem Löffel darüber und bestreut das Ganze noch mit gehackten Erdnüssen.

 

Avocado-Schoko-Pudding

 

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3 Kommentare

  • antworten
    Silke
    16. Januar 2017 um 11:51

    Kann man das auch mit anderer Milch machen? Natürlich nicht für die Sahne …

    • antworten
      minzgrün
      16. Januar 2017 um 12:46

      Hi Silke, na klar – nimm die Milch Deiner Wahl. 🙂 Liebe Grüße, Aileen

  • antworten
    Teilzeitvegetarier
    22. Januar 2017 um 22:43

    TOP Dessert-Idee für ein gutes Gewissen 😉
    Ich habe es direkt nach „gekocht“ ^^
    Danke Ms. Minzgrün

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